„Das Reisen führt uns zu uns zurück.“
Albert Camus (1913-1960)

Friday, 30 March 2012

Melken und andere Highlights

Seit wir unsere Tour im Fiordland gemacht haben, ist schon wieder eine lange Zeit vergangen und viel passiert. Ich versuche, einfach mal die Highlights des vergangenen Monats zu resümieren.

Zunächst haben wir nnerhalb von ca. zwei Wochen drei verschiedene Farmen (im McKenzie Country und in den Canterbury Plains) besucht und haben so vieles über die neuseeländische Milchwirtschaft erfahren. Die Details kann Manu wohl am besten erzählen, aber ich möchte zumindest berichten, dass auch ich meine landwirtschaftlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen musste: Zum Einen beim Zusammentreiben von über 300 Kühen per Quad und zum anderen beim Melken einer Herde von 1400 Kühen an einem 80er Melkkarussell. Hier die Beweisfotos:
Beweisfoto 1 - Das Quad

Beweisfoto 2 - Das Melkgeschirr

Von den Canterbury Plains aus sind wir an der Ostküste von Christchurch hoch bis nach Kaikoura gefahren, um uns dort wieder den typischen Touristenaktivitäten zu widmen. Beim Whale Watching konnte Manuel Pottwale, Albatrosse und Delfine sichten und auch ein obligatortisches "Schwanzflossenfoto" schießen. Ich hatte mich hingegen dafür entschieden einen Dolphin Swim zu machen und hatte somit die Chance ganz nah an die Dusky Dolphins heranzukommen. Mit Neoprenanzug und Schnorchel ausgerüstet, bin ich auf einem Boot bis zu einer Herde Delphine gefahren, habe mich ins kalte Nass geschwungen und angefangen, unter Wasser zu singen. Die bescheuerten Geräusche, die so entstehen, wecken das Interesse der Delphine. Man liegt also im Wasser, guckt in das milchige blau und mit einem Mal kommt irgendwo aus dem nichts ein Delphin (oder auch mehrere) an einem vorbei geschossen. Einige Delphine schienen mich dann wohl auch interessant zu finden und sind um mich rumgeschwommen. Ich habe versucht, mich auch im Kreis zu drehen und so länger mit einem der Tiere zu schwimmen...leider hat sich dabei heraus gestellt, dass ich der schlechtere Schwimmer bin. Die Delfine waren so schnell und elegant im Wasser, da konnte ich mich gar nicht schnell genug im Kreis drehen, sodass die Tiere nach ein paar Umdrehungen das Interesse wieder verloren haben und wieder verschwunden sind. Also wieder anfangen zu singen und noch einmal probieren... :-) Definitv unvergesslich.

Flipper

Nach diesem tollen Erlebnis ging unsere Tour noch ein Stück weiter nach Norden, nach Picton. Hier in den Marlborough Sounds sind wir zwei Tage auf dem Queen Charlotte Track gewandert, bevor wir am 20.03. die Fähre über die Cook Strait nach Wellington genommen haben. Dank der Ausläufer eines tropischen Sturmes, der bereits den Norden der Nordinsel unter Wasser gesetzt hatte, war die Überfahrt dann auch richtig aufregend mit Wellen von 3-4 Metern Höhe ;-)

In Wellington hat sich unsere Routenplanung relativ spontan geändert (aufgrund des Wetters) und wir haben entschieden, ohne weitere Abstecher direkt hoch ins Northland zu fahren, um hier noch ein paar Sonnentage genießen zu können. Gesagt, getan: Innerhalb von zwei Tagen sind wir 800km von Wellington bis hoch nach Whangarei gefahren. Unterwegs haben wir in Mittelerde angehalten :-) In Matamata (Nahe Rotorua) kann man Hobbingen, einen Filmset von Herr der Ringe, besichtigen. Das war absolut genial! Nur leider kann ich hier keine Bilder davon zeigen... es könnte mich ansonsten ein amerikanischer Filmkonzern verklagen und das möchte ich nicht riskieren.

Im Northland, genauer gesagt in Tutukaka, haben wir dann die hiesigen sub-tropischen Gewässer näher erkundet. Manu war Tauchen und ich habe mich zum Schnorcheln entschieden. Ein weiteres Highlight unserer Reise! Mit em Boot ging es innerhalb von einer Stunde raus zu den Poor Knights Islands, wo wir die Unterwasserwelt an zwei verschiedenen Spots bewundern konnten. Dank meiner wasserfesten Kamera konnte ich sogar dieses Erlebnis relativ gut festhalten :-)

Wie ein Fisch im Wasser

So viele Fischis

Von dort aus sind wir immerweiter hoch gefahren, bis wir vor zwei Tagen die Nordspitze Neuseelands erreicht haben. In Te Paki haben wir die gigantischen Sanddünen des 90 Mile Beach erklommen und sind mit einem Sand Board wieder herunter gerodelt. Das Runterschlittern war super witzig, jedoch war es ziemlich anstrengend die Dünen hoch zu stapfen, da man in dem weichen Sand bei jedem Schritt gefühlt wieder zwei Schritte herunter rutscht ist. Aber die Anstrengung lohnt sich und als Souvenir kann man ganz viel Sand in den Haaren, in den Ohren und zwischen den Zähnen for free mit nach Hause nehmen ;-)

Jippie

Nach der Sanddünen-Aktion haben wir Cape Reinga angeguckt. Dies ist das Kapp an der Nordspitze und der spirituellste Platz der Maori. Von hier aus gehen die Seelen der Verstorbenen zurück nach Hawaiiki, also zurück in die Heimat. A propos nach Hause: Jetzt ist unsere Reise bald vorbei und schon bald geht es zurück nach Hause. Wir genießen noch für einige Zeit die entspannte Atmosphäre im Hostel, in dem wir gerade verweilen. Schon bald müssen wir die Rucksäcke ein letztes mal packen und dann geht es über Dubai zurück nach Hamburg! Wir freuen uns schon sehr!

Tuesday, 28 February 2012

Über Nacht im Zweifelhaften Fjord

Bildunterschrift hinzufügen

Von der Westküste aus sind wir in der vergangenen Woche wieder nach Südosten nach Dunedin an die Ostküste gereist. Auf der Otago Peninsula konnten wir dort Albatrosse (Royal Albatross), Gelbaugenpinguine und Seelöwen life in der Natur bewundern. Von dort aus ging es anschließend weiter nach Süden in die Catlins, wo wir nach einem kompletten Regentag dann doch noch Glück hatten und in der Bucht vor unserem Hostel die seltenen Hector Delfine sehen konnten. 
Yellow-eyed penguin

Von dort aus hat uns unsere Reise weiter an den Lake Te Anau und zum Fiordland Nationalpark gebracht. Hier haben wir die Natur zunächst per pedes erkundet und sind am Sonntag (26.02.) eine Etappe vom Kepler Track gewandert. Von der Brod Bay am Lake Te Anau bis zur Luxmore Hut und noch ein Stückchen weiter auf den Mount Luxmore hat es hin und zurück ca. 7 Stunden inkl. Pausen gedauert. Dabei haben wir über 25.000 Schritte zurück gelegt, wobei die meisten gefühlt bergan gingen ;-) Eine lange Strecke ging durch den immergrünen von Moos durchzogenen Wald, der wie ein mystischer Zauberwald wirkte. Ab der Baumgrenze wurde es dann richtig alpin und vom Berg aus hatten wir einen super Blick auf den See unter uns und die umliegenden Kepler Berge und den Fiordland National Park. Dafür hat sich der Muskelkater am nächsten Tag gelohnt.

Rainbow on Mt Luxmore

Mit noch schweren Beinen ging es dann am Montag auf dem Wasser weiter in den Nationalpark hinein. Mit der „Fiordland Navigator“ sind wir in den Doubtful Sound gefahren und haben dort in einer absolut überwältigenden Umgebung übernachtet.
Doubtful Sound

An dieser Stelle ein kleiner geografischer und historischer Exkurs:
Wie alle Fjorde im Fiordland, wurde der Doubtful Sound Sound genannt, obwohl er eigentlich ein Fjord ist. Es müsste also eigentlich Doubtful Fiord heißen. Den Namen hat der Fjord von Captain Cook erhalten, der sagte dass es zweifelhaft sei, ob man zwischen diesen Bergschluchten genug Wind hätte, um wieder hinaus zu segeln. Entstanden ist diese beeindruckende Landschaft durch riesige, schätzungsweise 1000 m hohe Gletscher, die tiefe, steile Schluchten in den Fels gefräst haben. Anschließend ist Meerwasser in die so entstandenen Gräben hinein geflossen, sodass das Wasser an seiner tiefsten Stelle im Fjord ca. 430m tief ist.

Das Fiordland ist die Gegend in Neuseeland, die den höchsten Niederschlag hat, da die feuchten Luftströmungen zuerst an diesem süd-westlichen Ende der Insel auf das Gebirge treffen und abregnen. So regnet es an einigen Stellen im Fiordland bis zu 10m im Jahr. Da die Landschaft wesentlich aus Gestein besteht, fließt der gesamte Niederschlag an den Felswänden hinab in den Fjord. Überall wo der Regen das Gestein berührt, wächst nach einiger Zeit Moos. Mit der Zeit bildet sich so eine immer dickere Moosschicht, auf der dann Farne und schließlich auch Bäume wachsen. Es entsteht ein Wald an den fast vertikalen Felswänden. Faszinierend. 

Bei ca. 300 regnerischen Tagen im Jahr hatten wir außergewöhnlich viel Glück, dass wir Sonnenschein und einen wolkenlosen Himmel während unserer Schifffahrt hatten. Inmitten dieser beeindruckenden Natur sind wir entlang geschippert, haben wieder viele Seelöwen und sogar ein paar Bottle-nose Delfine gesichtet und hatten auch die Möglichkeit mit Kajaks noch etwas Näher an den dichten Regenwald heran zu fahren.:-) Manu hat sich dann sogar unter die Wagemutigen getraut, die vom Schiff aus hinein in das kalte, tiefe, dunkle Wasser gesprungen sind :-)
Remote wilderness experience

Ansonsten haben wir die Zeit auf dem Schiff hauptsächlich damit verbracht, diesen unzweifelhaft beeindruckenden Fjord zu genießen und uns das tolle Essen schmecken zu lassen. Außerdem gab es von unserem Nature Guide viele Erklärungen zur Flora und Fauna, sodass wir wirklich einiges gelernt haben und es nicht eine Minute langweilig wurde. Die Zeit verging so sehr schnell und nach einer kurzen Nacht in der winzigen Vierer-Kajüte ging es heute morgen dann auch schon zurück und wir müssen die gesammelten Eindrücke erst einmal verarbeiten und die vielen Fotos sortieren. Eine kleine Auswahl kann ich hier schon mit Euch teilen. Aber so schön wie es dort war, können die Bilder leider nicht wiedergeben ;-) 

At night

Ein unvergessliches Erlebnis!

Friday, 24 February 2012

Wwoof #3, Christchurch & Westcoast

Es ist schon wieder so viel Zeit seit meinem letzten Eintrag vergangen... irgendwie bin ich weder dazu gekommen zu schreiben noch hatte ich Internet zur Verfügung um es hochzuladen. Jetzt hole ich also nach, was ich die letzten Wochen verpass habe und berichte Euch von meinen zahlreichen Erlebnissen. Ich versuche mal das ganze kurz und knapp zu halten und Euch nicht mit unnötigen Details zu langweilen. Here we go ;-)

Nachdem ich noch eine Weile mit Lena und Carmen Zeit verbracht habe (wir sind per Anhalter zusammen zu den Pancake Rocks und Blowholes nach Punakaiki gefahren), habe ich einen wwoofing job in der Nähe von Blenheim (Marlborough Region) angefangen. Bei meinen Gastgebern Sharyn und Neville habe ich zwei Wochen lang auf dem kleinen Obst- und Gemüsebetrieb (organic and spray free) geholfen. Das war eine super Erfahrung und es hat mir viel Spaß gemacht. Täglich habe ich mich morgens um die ca. 40 Hühner gekümmert und anschließend bei allen Arbeiten im Garten mit angepackt: Unkraut jähten, Knoblauch putzen, Salatsetzlinge pflanzen, Bohnen pflücken und Kartoffeln ernten. Besonders das Unkraut jähten (weeding) habe ich als sehr entspannende und fast meditative Aufgabe empfunden :-) Und bei der Arbeit habe ich einiges gelernt: z.B. dass man laut Mondkalender nur an bestimmten Tagen die Pflanzen mit einem Sud aus Seegras düngen darf. Am Sonntag werden die Produkte auf dem farmer's market verkauft und wie das aussieht könnt ihr hier sehen: 
Sharyn & Neville's stall on Blenheim farmer's market

Direkt vom wwoofing aus bin ich nach Christchurch gefahren, um meinen Schatz abzuholen. Am Montag, 13.02. um 15Uhr Ortszeit ist Manu heil gelandet und hat mich, mit großem Pappschild mit Herz und Namen drauf, glatt in der Empfangshalle übersehen. Endlich gefunden, war die Freude dann groß, dass nun endlich die gemeinsame Zeit hier in Neuseeland beginnt. Zusammen haben wir drei Tage in Christchurch verbracht, in denen wir uns erst einmal noch etwas Wanderausrüstung zugelegt haben und Manu versucht hat, den Jetlag ein bisschen auszuschlafen. Christchurch ansich ist wirklich absolut zerstört. Um die gesamte Innenstadt sind Absperrzäune aufgestellt und die Stadt erinnert an eine riesige Abrisszone mit vielen Schutt beladenen LKW. Da kann man es kaum glauben, dass dies mal eine lebendige und charmante Stadt gewesen sein soll, denn davon ist kaum etwas übrig...kaum Restaurants und Bars und die wenigen Geschäfte schließen um 5 am Nachmittag. Aber es gibt auch Positives: In bunt bemalten Containern haben ein paar Geschäfte und Cafés eröffnet und dieses innovative Containerviertel hat eine lebhafte und fröhliche Atmosphäre.
Container shops in Chch

Von Christchurch aus sind wir mit dem Tranz Alpine Zug am 16.02. an die Westküste gefahren. Nachdem der Zug morgens aus dem Bahnhof in Christchurch gerollt ist, sind wir durch die landwirtschaftlich geprägten Canterbury Plains gefahren – nicht sehr spannend. Als die ersten Berge am Horizont erkennbar wurden, wurde die Fahrt aber immer interessanter: Mit jedem Meter hat sich die Bahn über Viadukte und durch Tunnel ein Stück weiter nach oben in die Southern Alps gearbeitet bis wir in über 900m Höhe Arthur's Pass erreicht hatten. Nach einem obligatorischen Touri-Foto ging es dann wieder langsam bergab.
Arthurs's Pass


Je mehr wir uns vom Gebirge aus der Westküste genähert haben, wurden aus der kargen Berglandschaft wieder sattgrüne Hügel. So haben wir nach ca. vierstündiger Fahrt Greymouth erreicht, wo wir unseren Mietwagen abgeholt haben. Noch am gleichen Tag sind wir bei tollem Sommerwetter die Westküste entlang bis nach Hokitika gefahren, ein kleiner schöner Küstenort in dem es sehr viele Jade-Geschäfte gibt. Am Strand haben sich diverse "Künstler" mit Kunstwerken aus Treibholz verewigt, die bei Sonnenuntergang tolle Fotomotive abgeben.


Von Hokitika aus ging es am nächsten Tag sogleich weiter nach Süden zum Franz Josef Glacier. Nachdem wir uns den Gletscher angeschaut hatten, haben wir nur eine Nacht in dem kleinen Touristen-Ort verbracht und sind am Samstag, 18.02. gleich weiter zum Fox Glacier gefahren um uns auch diesen anzuschauen. Beide Gletscher sind beeindruckend, wobei Big Franz der größere aber auch wesentlich touristischere von beiden ist. An den Fox Gletscher kann In Fox sind wir außerdem um den Lake Matheson marschiert und hatten vom Seeufer aus einen tollen Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Mt. Cook, den höchsten Berg Neuseelands. 
Franz & Manu
Fox

Mt Cook!!! :-)

Natürlich ging unsere Reise noch weiter. Wohin, dass erfahrt ihr in der nächsten Maus :-)
C ya!!!

Monday, 23 January 2012

2 in 1: Abel Tasman & Golden Bay


Die vergangenen sechs Tage waren wahnsinnig toll und ich werde Euch natürlich jetzt berichten, warum (Achtung, dies wird ein längerer Post):

Circa eine Woche hatte ich bereits alleine in Nelson verbracht, bis ich mich hier mit meinen beiden Reise-Freundinnen Carmen und Lena getroffen habe. Zusammen hatten wir uns verabredet, eine Wanderung im Abel Tasman National Park zu unternehmen. Gesagt, getan: Nachdem wir den Transport organisiert, alle nötigen Einkäufe erledigt und unser Gepäck im Backpack verstaut hatten, ging es am Dienstag (17.01.) los zu unserem 6-tägigen Trip.

Tag 1:
Mit dem Bus ging es von Nelson nach Marahau, von wo aus wir unsere Wanderung begonnen haben. Von dort aus mussten wir 12,5 km bis nach Anchorage zurücklegen. Der Weg dorthin war bereits beeindruckend mit einigen gold gelben Stränden, versteckten Buchten, dichtem Wald und klarem Meereswasser. 

Für den ersten Tag hatte uns diese Distanz auch gereicht, denn mit schwerem Gepäck sind wir alle bislang noch nie gewandert. Am Ende des Tages taten die Schultern und die Hüften von den Gurten weh und die Beine waren ziemlich schwer von dem zusätzlichen Gewicht. Umso mehr haben wir uns gefreut, in der wunderschönen Anchorage Bay unsere Wanderhütte am Strand beziehen zu können. Da hat dann auch die 5 Minuten Pasta mit Käsesoße aus der Tüte sehr gut geschmeckt, die wir auf dem Gaskocherli erhitzt hatten. Die dünne Matratze auf der Holzpritsche hat sich beim Zubettgehen angefühlt wie ein Federbett. So viel Sonne und frische Luft macht doch ganz schön müde.
Schön, oder?

Tag 2:
Mäßig ausgeschlafen ging es am zweiten Tag morgens nach einem warmen Frühstück (Haferflocken kurz in Wasser gekocht) ganz in Ruhe los. Vor uns lag ein lächerlich kurzer Weg von 8,5 km. Dennoch mussten wir die Zeit im Blick behalten, da wir das erste "tidal crossing" überqueren mussten – eine Bucht, die bei Ebbe soweit leer läuft, dass man sie mehr oder weniger trockenen Fußes passieren kann. Wenn man sich nicht an diese Zeiten hält, muss man einen Umweg von mehreren Kilometern in Kauf nehmen oder einen halben Tag bis zur nächsten low tide warten. Aber gut organisiert wie wir waren, konnten wir munter barfuß im Modder laufen und es hat sich ein bisschen wie eine Wattwanderung angefühlt.

Tidal crossing #1
Von der maritimen Atmosphäre ging es dann jedoch sogleich wieder den Hügel hinauf in den dichten Regenwald, wo wir (Hänge-)Brücken fragwürdiger Belastbarkeit überqueren mussten. Nach einer späten Mittagspause am versteckten und traumhaft schönen Medlands Beach, haben wir am frühen Nachmittag unsere zweite Hütte in der Barks Bay erreicht und konnten uns gleich bei einem Bad im Meer erfrischen.

Tag 3:
Die letzte Etappe war auch zugleich die längste mit ca. 18 km. Schon morgens um 7:30 sind wir losmarschiert und konnten die Stille und die herrlich frische Luft genießen. Relativ stramm und ohne lange Pause hatten wir die ersten 13 km hinter uns gebracht, bevor wir bei einer langen Mittagspause die letzten Vorräte vertilgt haben. Der Backpack war nun schon wesentlich leichter als am ersten Tag. Gut gestärkt haben wir das große Awaroa Inlet (tidal crossing) durchquert und konnten die letzten Kilometer bis Totaranui gut durchlaufen. Wie schon an den beiden ersten Tagen wurden die Mühen der Wanderung mit tollen Ausblicken auf paradisiche Strände und Buchten belohnt.

Von Totaranui aus haben wir ein Wassertaxi genommen, das uns in einer einstündigen Fahrt bis nach Tarakohe hoch in die Golden Bay gebracht hat. Die Fahrt war ziemlich schaukelig, denn die Tasman See war durch den wind ganz aufgebauscht und rau. Aber glücklicherweise hat sich niemandem der Magen umgedreht. In Tarakohe angekommen haben wir dann einen Pinguin im Hafenbecken erspäht! Das war wirklich stark, so ein putziges Tier live zu sehen :-) An dieser Stelle besonders liebe Grüße an meinen liebsten Pinguin-Fan Micha! 
Pingu! :-)
 Von dort aus wurden wir von dem Besitzer des Hostels abgeholt, in dem wir die folgenden Nächte verbracht haben. Es ging also noch einmal weiter bis nach Collingwood, der letzte mit dem Auto erreichbare Ort in der Golden Bay. Im Hostel habe ich mich am meisten über eine Dusche und den Lichtschalter gefreut.

Tag 4:
Vom Hostel aus konnten wir ein Auto leihen, und was für eins: ein riesiger Geländewagen, den ich gefahren bin! Mit diesem Vehikel sind wir zum Cape Farwell gefahren. Das Cape ist an einer atemberaubenden Steilküste und bildet den nörlichsten Punkt der Südinsel. Von dort aus kann man den/ das Farewell Spit sehen – eine langgezogene Landzunge aus Sand, die wie eine riesige Düne 35 km weit ins Meer reicht. Auf das Spit selbst kommt man nur mit einer teuren geführten Tour, also haben wir uns mit einem Blick aus der Entfernung begnügt.
Cape Farewell
Es folgte mein absolutes Highlight des gesamten Trips: Der Wharariki Beach. Ein rauer Strand, straker Wind, der den Sand über den Boden gepeitscht hat (mit Shorts tut das weh!), phantastische Felsformationen und Seelöwen in freier Natur. Eine gigantisch tolle Atmosphäre und die Fotos können nicht annähernd widergeben, wie schön dieser Strand ist.
Seal pup
 Tag 5:
Ziemlich unspektakulär gegenüber den vorherigen Tagen, haben wir am Samstag ganz entspannt eine Art landwirtschaftliche Show in Takaka angeguckt. Im Prinzip war es eine Norla in Klein: Der örtliche Traktorverein hat die Oldtimer präsentiert, es gab einen Schafscher und einen Holzhack Wettbewerb und man konnte preisgekröntes Gemüse (z.B. Die schönste Zuccini) bewundern. Um uns dann auch sportlich zu beztätigen, sind wir abends noch auf dem Collingwood Inlet Kajak gefahren bis unsere Arme schlapp gemacht haben.

Kayaking
Tag 6:
Unsere Tour geht zu Ende: Abfahrt mit dem Bus in Collingwood zurück nach Nelson. Hier angekommen ist es schon fast wie zu Hause, nachdem ich hier schon so viele Tage verbracht habe. Aber im Hostel hier ist es so gemütlich: jeden Abend gibt es frischen Kuchen! :-)

Hier werde ich jetzt noch etwas chillen, wie und wohin es weiter geht weiß ich noch nicht so richtig ;-)

Fazit: Zwei super tolle Abenteuer in einem Trip und so viel Spaß mit Lena und Carmen.


Wednesday, 11 January 2012

Up in the Air in Nelson

Erster Blick auf die Südinsel
Nachdem es am Samstag von Perth ins regnerische Auckland zurück ging, bin ich am Sonntag weiter nach Nelson geflogen. Juhuuu, ich bin wieder zurück in Neuseeland...endlich auf der Südinsel! Und hier ist das Wetter auch gleich viel besser als im Norden :-)

Also, wieder das übliche Programm: Ab ins Hostel, Essen einkaufen und Ort erkunden.
Nelson hat sich dabei als wirklich hübsches Stätchen mit erstaunlich guten Einkaufsmöglichkeiten herausgestellt. Ein kurzer Walk außerhalb des Zentrums bringt einen ins Centre of New Zealand: Eine Steinplatte auf einem Hügel, die dem eifrigen Wanderer zeigt, dass er hier im Mittelpunkt von Kiwi-Country steht.
Here I am

Heute habe ich dann mal eine kostspieligere und aufregendere Aktivität ausprobiert: Ein Tandem Flug Paragliding :-)
Morgens wurde ich abgeholt und schon allein die Fahrt zum Abfulgort war interessant, denn es ging mit einem Gelände fähigen Wagen den Hügel hoch. Allerdings war die Hauptstraße aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Wochen gesperrt, sodass wir den serpentinenartigen, matschigen und steilen Side-Treck nehmen mussten.

Auf dem Hügel angekommen hatte ich einen schönen Blick auf Nelson, die Tasman See und die Küstenlinie des Abel Tasman Nationalparks. Nachdem die richtige Brise aufgekommen, der Schirm justiert und ich gut in einem unvorteilhaften Anzug verpackt und an den Flieger geschnallt war, ging's auch schon los. Wie der Falke, den wir zuvor beobachtet hatten, haben wir uns in der aufsteigenden warmen Luft nach oben geschraubt - wow, was für ein Ausblick: Hügel und Berge soweit das Auge reicht, blauer Himmel und das Meer.

Nach ca. 20 Minuten in der Luft ging es runter. In kleinen Kreisen haben wir uns verdammt schnell dem festen Erdboden genähert. Besser als Achterbahn fahren und hinterher war mir sogar ein wenig schwindelig :-)

Thumps up!

Wednesday, 28 December 2011

W.A. part 2: Christmas in Dobbeljuh Ey

Seit über einer Woche bin ich jetzt schon auf der Farm von Marnies Eltern in Ongerup und hier gefällt es mir viel viel besser als in den ersten Tagen in Perth. Hier kommt also ein Bericht über das Leben auf einer australischen Farm, Weihnachten am Strand und die allerbeste schönste Weihnachtsüberraschung ;-)

Die Wigboro Farm ist für australische Verhältnisse nicht sehr groß, für deutsche allerdings schon: 2000 Hektar und so um die 4000 Schafe. Um zu den nächsten Nachbarn zu kommen braucht man definitiv ein Auto und um mal einen Großeinkauf machen zu können, muss man ins 100km entfernte Katanning fahren. Langweilig ist es hier aber nicht :-)

Gleich an meinem ersten Tag hier habe ich eine Menge über den Malleefowl erfahren. Der Malleefowl ist ein Vogel, der nur in Südaustralien vorkommt und deren Population durch nicht-heimische Fressfeinde wie Füchse und das „clearing“ des ursprünglichen Buschlandes stark dezimiert wurde. Deshalb wurde in Ongerup eine Malleefowl Preservation Group gegründet und es gibt ein Info Center, in dem Besucher alles über die Geschichte der Region und den Lebensraum des Vogels erfahren können. Wirklich interessant, deshalb hier ein Link zur homepage: http://www.malleefowl.com.au/

Circa eine Autostunde entfernt von der Farm befindet sich der Sterling Range National Park. Das Land ist hier ansonsten ziemlich flach (fast wie zu Hause ;-)), aber mitten aus der weiten Fläche ragen plötzlichen ein paar Gipfel heraus. Dort bin ich mit Marnie am Dienstag gewesen und wir sind auf den Bluff Knoll gewandert. Hin und zurück hat es 3,5 Stunden gedauert und auf dem Pfad habe ich fleißig nach Schlangen Ausschau gehalten, nur leider keine entdeckt. Dafür aber viele viele kleine Eidechsen.
Marnie and me on Bluff Knoll

In meinen ersten Tagen hier habe ich schon einigermaßen viel vom Farmleben mitbekommen. Ich habe die Hunde in Aktion mit den Schafen erlebt, Strohballen gepackt, die Windschutzscheibe vom Drescher geputzt und und und. Rund um die Farm habe ich auch schon allerlei australisches Getrier entdeckt, wie Kängurus, giftige Red Back Spinnen und Bobtails und zum Teil fotografiert Die Bilder aus W.A. findet auf der neuen Fotoseite.

Nachdem ich mich nach wenigen Tagen hier schon richtig wohl gefühlt habe, gab's für mich am Freitag, 23.12. eine riesengroße Überraschung: Vormittags habe ich einen Brief zum Briefkasten, einem alten ausrangierten Kühlschrank in einer kleinen Hütte gebracht. Als ich mich auf den Rückweg machen wollte, tauchte hinter der Hütte auf einmal mein Prinz Manu auf. Wow, was für eine Überraschung! Nach 2 Monaten haben wir uns nun viel eher wider gesehen, als ich es erwartet hatte, denn eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass wir uns erst im Februar in Neuseeland treffen. Jetzt haben wir ca. 2 gemeinsame Wochen Urlaub in Australien :-)

Unser Weihnachten haben wir zusammen mit der Familie in Albany am Meer verbracht. Von dem Ferienhaus, das nur wenige hundert Meter vom Middleton Beach entfernt ist, konnten wir am Christmas Day (25.12.) gleich morgens im Meer baden gehen. Nachmittags haben wir dort Cricket gespielt und ich frage mich bis jetzt, was an dieser Sportart interessant sein soll. Am Boxing Day (26.12.) waren wir beim Pferderennen und haben den Aussis beim Betrinken zugeguckt. Insgesamt also ein komplett anderes Weihnachten als back home. Aber es ist definitiv schön, die Feiertage im Warmen zu verbringen.
Christmas day at Middleton Beach

Auf der Farm selbst sollte vor Weihnachten eigentlich die Ernte abgeschlossen sein. Allerdings hatte es in den letzten Wochen ungewöhnlich viel geregnet für diese Jahreszeit und es war zu kalt. Das ist zwar gut für die Schafe, weil es überall grün ist und genug Futter zur Verfügung steht, das Getreide ist allerdings viel zu nass gewesen, sodass die Ernte noch nicht richtig in Gang gekommen ist. Über die Feiertage war das Wetter allerdings gut und auch für die nächsten Tage ist die Vorhersage hervorragend. Deshalb sind jetzt alle wieder busy. Wir werden wohl ein paar Tagestouren in der Gegend machen, aber auch auf der Farm helfen und einfach unsere gemeinsame Zeit genießen, bevor es für mich zurück nach NZ und für Manuel zurück nach Hause geht.

Sunday, 18 December 2011

Western Australia part 1: Perth

Als ich Donnerstag Nachmittag im Hostel in Perth angekommen bin, habe ich mich echt scheiße gefühlt. Müde und ausgelaugt aufgrund der langen Reise und Zeitverschiebung und hungrig. Das Hostel war wesentlich teurer als alle vorherigen in NZ und zudem lange nicht so gemütlich. Da habe ich mich tatsächlich gefragt, ob dieser Trip nicht absolut Verschwendung von Geld und Zeit ist, denn immerhin hat es mir in NZ bislang ja so gut gefallen und ich hätte auch dort schön Weihnachten und Silvester verbringen können. Meine Stimmung auf einem Tiefpunkt!


Mittlerweile geht es mir aber schon wesentlich besser und ich mache das beste aus meinem Aufenthalt. Zunächst habe am Freitag ich eine kostenlose Tour durch die Stadt gemacht, die vom Hostel angeboten wurde. So habe ich zum Beispiel einen schönen Ausblick auf die Stadt vom Kings Park aus genießen können, Mittag am Cottesloe Beach gegessen und auf dem Weg zu einem Aussichtspunkt auch gleich am ersten Tag eine große Spinne erblickt.

Looking at Perth from King's Park


Gestern habe ich dann den allerersten richtigen Strandtag meiner Reise am Cottesloe Beach verbracht zusammen mit einer anderen Deutschen, die ich im Hostel kennengelernt habe. Baden im klaren Wasser des Indischen Ozeans, von der Sonne trocknen lassen und im weichen Sand spazieren gehen... da habe ich mich dann doch gefreut hier zu sein, anstatt im derzeit verregneten Neuseeland ;-)
Beach art
 Nachdem wir genug Sonne getankt hatten, sind wir in den Hafenort Fremantle gefahren. Mit einer riesige Kugel Eis (Madadamia & White Choclate) in der Hand sind wir durch die Läden und über den Markt gebummelt und ich habe ein paar Souvenirs gekauft. Besonders begeistert war ich, als ich einen Marktstand entdeckt habe, an dem ich „German Garlic Mettwurst“ naschen konnte :-)
Jana in Fremantle
 Perth ist ein wahres Shopping-Paradies, wenn man das nötige Kleingeld hat. Die Innenstandt ist voll Geschäften und das Angebot an flatteriger, bunter Made-in-China Sommerkleidung ist überwältigend. Ich frage mich wirklich, wer diese Massen an Kleidung kaufen soll...
Die Menschen hier haben allerdings das nötige Kleingeld, nicht nur für Kleidung sondern auch für schnieke Autos. Ein absoluter Kontrast zu Neuseeland, wo die Leute gerne Barfuß laufen und eher gebrauchte Wagen fahren. Das Geld kommt hier aus den zahlreichen Goldminen, in denen scheinbar ziemlich gute Löhne gezahlt werden. So ist das Preisniveau auch sehr viel höher für die meisten Lebensmittel...im Supermarkt habe ich einen Schock in der Obst- und Gemüseabteilung bekommen, weil ich mich schon so an die niedrigen Preise in NZ gewöhnt hatte. Der ungünstige Wechselkurs zwischen Australischem Dollar und Euro tut sein übriges...

An Weggehen Abends ist hier für mich nicht zu denken, denn in meinem Backpack findet sich nicht annäherungsweise die richtige Garderobe. Mit Jeans, Chucks und T-Shirts lassen sie einen hier nicht in die Bars. Die Mädels tragen durchweg kurze und enge Kleider und extrem hohe Highheels. Für die Männer ist das bestimmt schön anzusehen....ich fühle mich 'underdressed'.

Das alles trägt bislang dazu bei, dass ich mich hier noch nicht so richtig wohl fühle... Ich hoffe, dass es mir besser gefällt, sobald ich erst einmal bei Hannes und Marnie bin. Heute Mittag geht es mit dem Bus über fünf Stunden nach Süd-Osten ins Outback. Ich bin gespannt.


Wednesday, 14 December 2011

Heißwasserstrand

Nachdem ich nun schon eine Weile nichts mehr berichtet habe, kommt hier ein Update für Euch:

Das Driving Creek Café habe ich mittlerweile wieder verlassen. Auch wenn die Arbeit manchmal anstrengend war und ziemlich viel für einen Wwoofing-Job, hat es sich gelohnt. Es hat viel Spaß mit meinen Kollegen gemacht und ich hatte ständigen Zugang zu einem riesigen gefüllten Kühlschrank^^. Bis auf "totes Tier" musste ich dort auf nichts verzichten. Außerdem habe ich dort den ganzen Tag Englisch gesprochen und mein Vokabular um viele nützliche Wörter erweitern können, wie z.B.: apron (Schürze), chopping board (Schneidbrett), beet root (Rote Beete).

Am Sonntag, 11.Dezember hat mich dann Jana Jess in Cormandel abgeholt. Für alle, denen dieser Name nichts sagt: Jana und ich sind zusammen zur Grundschule gegangen, bis sie in der dritten Klasse nach NZ gezogen ist. Vor ca. einem Jahr hatte ich wieder Kontakt zu ihr aufgenommen (Facebook macht's möglich!). Als wir uns dann vor einigen Wochen in Auckland getroffen haben, hatten wir beschlossen, einmal zusammen weg zu fahren. So, here we go...

Zunächst sind wir zum Hot Water Beach gefahren. Der Name verrät es ja schon: an diesem Strand gibt es heißes Wasser :-) Bei Ebbe nimmt man sich einen Spaten und gräbt ein Loch. Nach kurzem Warten hat es sich wie von Zauberhand mit heißem Wasser gefüllt und man kann von seinem persönlichen hot tup aus, die Wellen beobachten. Dabei muss man sehr sehr aufpassen, sich den Allerwertesten nicht zu verbrühen, denn das Wasser, das dort im/unter dem Sand sprudelt, ist kochend heiß. Wenn dann die Flut wieder hereinkommt, kann eine kalte Welle die heiße Badewanne auch schnell wieder in ein Kneippbad verwandeln ;-).

Am Montag Morgen sind wir zum wenige Kilometer entfernten Cathedral Cove gefahren. Ansich ist das eine wunderschöne Bucht mit kristallklarem Wasser und einem Bogen aus Sandstein. Ein perfektes Postkartenmotiv...wenn es nicht regnet :( Leider hat ausgerechnet jetzt wirklich richtiges Schietwedder eingesetzt. Tolle Bilder kann ich von diesem Ausflug deshalb nicht liefern.

So sitze ich nun im Ort Whitianga in meinem Hostelzimmer mit Blick auf die vermutlich bezaubernde Mercury Bay, die Dunst und Regen zu einer gräulich-weißen Einheitssuppe gemacht haben. Die Motivation, direkt vor der Haustür an diesem tollen Strand baden zu gehen oder an der von Palmen gesäumten Beach Road entlang zu flanieren, ist also eher gering bis nicht vorhanden.

Vermutlich werde ich mir dieses Wetter sowie das kühle Nass schon in wenigen Tagen zurück wünschen, wenn ich Hannes und Marnie im Westaustralischen Ouback besuche, um dort Weihnachten und Silvester zu verbringen. Heute geht es deshalb noch einmal nach Auckland, da von dort am Donnerstag Morgen mein achtstündiger(!) Flug nach Perth losgeht. Ich bin ja mal gespannt, wie ich mit Temperaturen über 35 Grad, riesigen Spinnen und giftigen Schlangen klarkomme. Die staubige, lebensfeindliche Landschaft wird wohl ein absolutes Kontrastprogramm zu den über und über grünen Hügeln Neuseelands....



Tuesday, 29 November 2011

Wwoof #2: Great fun in the Driving Creek Café

Mittlerweile bin ich seit einigen Tagen in Coromandel Town zu Hause. Der Ort Coromandel liegt nordlich von Thames an der Westküste der Coromandel Halbinsel und ist ein richtiger Touri-Ort. Es gibt nur ein paar wenige Geschäfte, einen winzigen Supermarkt und vergleichsweise viele Restaurants und Bars. Das absolute Highligt des Ortes ist das Driving Creek Café, in dem ich seit Donnerstag wwoofe.
The best café in NZ

Der Lonely Plante schreibt Folgendes über das Café:
"Durch klappernde tibetanische Gebetsfahnen betritt man dieses abgefahrene Café in einem aus Lehmziegeln errichteten Haus. Dort erwartet einen eine große Auswahl an vegetrarischen, veganen und glutenfreien Bio- und Fair-Trade-Wonnen. Das Essen verdient das Prädikat ausgezeichnet - es wird wunderschön präsentiert, ist frisch und gesund."
Während ich diesen Post schreibe läuft hier auch mal wieder entspannte Reggae Musik. Die Anzahl der Gäste mit Dreadlocks ist meiner Meinung nach überdurchschnittlich hoch. An den Wänden sind Lebensweisheiten und Zitate zum Beispiel vom Dalai Lama angebracht. Außerdem werden hier second hand Bücher verkauft. Insgesamt das Café also etwas alternativ mit einer absolut relaxten Atmosphäre.
Hier einmal der Link zur Hompage des Cafés: http://www.drivingcreekcafe.com/index.html

inside the café
Trotzdem kann es in und hinter der Küche ganz schön hektisch zugehen. Wenn Smothies und frische Säfte zubereitet werden, dröhnt der Lärm von juicer und blender durch den Raum, das Geschirr klirrt beim Abwaschen und Töpfe und Pfannen poltern in der Küche. Die Aufgaben der wwoofer (im Moment sind wir zu dritt) bestehen hauptsächlich aus Geschirr abwaschen und putzen. Aber wir servieren auch und Unterstützen die kitchen staff.

Als wwoofer arbeite ich hier an vier Tagen in der Woche jeweils 7 Stunden für Kost und Logis. Die restlichen drei Tage der Woche habe ich frei, wobei ich trotzdem viel Zeit im Café verbringe, einfach weil es hier so schön ist und ich oftmals in den Bücherregalen stöbere. Unsere Unterkunft könnte man als umgebautes Carport bezeichnen: Eine einfache Hütte mit Fenster und Tür, in der 2 Doppelstockbetten stehen. Den Raum teilen wir uns mit allem, was so rum kreucht und fleucht ;-)

Ich bin froh, jetzt einmal längere Zeit an einem Ort zu sein, besonders weil ich mich hier sehr wohl fühle und meine Kollegen super sind. Endlich einmal nicht alle paar Tage die Sachen in den Backpack stopfen und in einem neuen Hostel wieder neue Leute kennenlernen. Durch die Arbeit vegehen die Tage sehr schnell und es ist toll, den ganzen Tag Englisch zu sprechen.

Monday, 21 November 2011

On the top of the Pinnacles

Fast sieben Stunden Fahrt von Napier zur Coromandel Peninsula nach Thames und mein erster Eindruck von diesem ehemaligen Goldgräberstädtchen: klein, hässlich, langweilig. Dafür ist das Hostel umso besser. Es wird von einem Kiwi-Australier Namens Greg betrieben, der mit Golfspielen das große Geld gemacht hat. Nun in Rente, kümmert er sich um Backpacker aus aller Welt, um sein Boot, das Fischen und seinen Gemüsegarten.

Im nicht weit entfernten Coromandel Forest Park gibt es viele Wandermöglichkeiten. Zusammen mit einem anderen deutschen Backpacker bin ich am Sonntag daher ins Kauaeranga Valley gefahren, um den Pinnacles Walk zu machen. Laut Lonely Planet ist die Tour auf den 759m hohen Pinnacles die beliebteste, aber auch eine anspruchsvolle Strecke. 

Zunächst läuft man recht lange durch einen dichten Wald, der mit diversen Palmen, Farnen und imposanten Bäumen wie ein Regenwald anmutet. Man überquert dabei teils per pedes als auch auf fragwürdigen Hängebrücken mehrere Bäche. 

1 person max. loading

Sobald sich der Wald lichtet geht es auf Geröllwegen weiter, bis man schließlich endlos viele Stufen nach oben steigen muss. Nach fast zweistündigem bergauf gehen, melden sich bereits die norddeutschen Flachlandmuskeln. Aber um bis ganz nach oben zu kommen, sind bergsteigerische Künste gefragt: mit Hilfe von Metallstangen, die an den Felsen angebracht sind, geht es nahezu senkrecht nach oben. Da war ich froh, dass ich oa bayrische Bub dabei hatte, der leichtfüßig wie eine Bergziege in den Alpen voran geschritten und geklettert ist. 

Steigeisen ;-)
Als der Berg erklommen ist, bietet sich mir eine schöne Aussicht. Rechter Hand das Meer, direkt an der Küste erheben sich steile grüne Gipfel, die bis zum Horizont reichen. Da haben sich die Mühen des Aufstiegs gleich bezahlt gemacht :-)

On the top



Wednesday, 16 November 2011

Kap der Entführer

Nach einem verregneten Rumhängtag in Napier, habe ich gestern ein weiteres Highlight erlebt: Cape Kidnappers. Zu fünft haben wir uns einen Wagen gemietet und sind in das ca. 25km entfernte Clifton gefahren. Von dort aus beginnt die Wanderung zur Spitze des Kaps, wo eine große Kolonie Basstölpel (autralasian gannets) ihren Brutplatz hat.
Basstölpel
"Das Kap bildet das Ende einer 8 km langen Halbinsel im Pazifik. Es erhielt seinen Namen 1769 aufgrund des Versuches ortsansässiger Māori, ein Mannschaftsmitglied von James Cook zu entführen." (Wikipedia)
Der Brutplatz ist zu Fuß nur über den Strand zu erreichen, solange kein Hochwasser ist. Mit Einsetzen der Ebbe haben wir also die ca. zweistündige Strandwanderung zur Kolonie begonnen. Auch dank des fantastischen Wetters -20 Grad, Sonne und nur wenig Wind- hat sich der lange Fußmarsch wirklich gelohnt: Die Steilküste ist beeindruckend, die Farbe des Pazifiks wunderschön.

Blick auf Cape Kidnappers
Am ersten Brutplatz konnten wir schon einmal einen Blick auf die Vögel erhaschen, die eine Flügelspannweite von bis zu zwei Metern erreichen können. Doch es ging noch einmal zwei km weiter. Zuerst am Strand und der letzte Teil der Wanderung führt auf einem steilen Pfad über grüne Hügel mit grasenden Schafen zur Hauptkolonie. Oben angekommen meldetenn sich meine Beine bereits zu Wort, aber ich haben ihnen kein Gehör geschenkt, denn die Aussicht ist berauschend.
Das Kap ist erreicht - Vor mir die Weiten des Pazifiks :-)
Und so gut gelaunt von den vielen Eindrücken, war dann auch der Rückweg bei Einsetzen der Flut gar nicht so schlimm, auch wenn mich die vielen Stunden Gehen im Sand ganz schön geschafft haben. Nach einem Tag in der prallen Sonne und mit so viel Bewegung haben wir uns richtig aufs Dinner gefreut: <3hafte und süße Pfannkuchen selfmade + all you can eat :-)

Sunday, 13 November 2011

Taupo Erlebnisse und Hitch Hiking nach Napier

Mittwoch bis Samstag habe ich in Taupo an Neuseelands größtem See verbracht. Zunächst habe ich den Ort erkundet, der sich allerdings als wenig spannend entpuppt hat. Hingegen ist alles, was man in und um Taupo erleben kann äußerst aufregend: Bungy Jumping, Skydiving, Rafting usw.

Ich habe mich allerdings mit etwas weniger Adrenalin steigernden Aktivitäten begnügt:
Am Waikato River entlang bin ich bis zu den Hucka Falls gewandert. Zwar sind die Wasserfälle nicht sehr hoch, dafür rauschen wahnsinnige Massen in sehr hohem Tempo hindurch. Demnach ist der Anblick schon beeindruckend. 

Mein bisheriges Neuseeland-Highlight habe ich am Freitag erlebt: Tongariro Alpine Crossing. Sieben einhalb Stunden bin ich durch Mordor („Das schwarze Land“ in Herr der Ringe) gewandert. Ich habe mich die „Devil's Staircase“ hochgemüht, bin durch Schneefelder gestapft und habe tolle blaue Seen auf dem Krater bewundert. Mein Fazit: fantastisch! Nicht zuletzt lag das auch daran, dass ich tolle Begleiter hatte: Melanie aus Bayern, Yves und Claudia aus der Schweiz und Martha aus Katalonien. 
Alpine Crossing - Am Kraterrand

Zur Entspannung gab es dann gestern ein heißes Naturbad in den HotSprings. In Taupo brodelt es auch unter der Erde, sodass am Ufer des Waikato einfach heißes Wasser aus dem Gestein sprudelt: Spa for free :-)

Heute habe ich dann zusammen mit Melanie ein weiteres Projekt erfolgreich abgeschlossen: Hitch Hiking. Wir haben uns einfach in Taupo an den Highway nach Napier gestellt. Nach circa 20 Min. Wartens in der knallenden Sonne hatten wir dann auch schon eine Mitfahrgelegenheit. So sind wir also per Anhalter an die Ostküste gefahren. Life can be so easy :-)

Sunday, 6 November 2011

Wwoof #1: Missionierung im Nowhere

Soweit läuft mein wwoofer Dasein ganz gut. Die Arbeit, die wir hier machen ist nicht besonders schwer und wir haben auch viel Freizeit (bislang ein halber Tag Arbeit und 2 einhalb Tage frei). Außerdem ist die Verpflegung besser als mein sonstiges Backpacker-Essen ;-)

Die Familie bei der ich bin, wohnt ca. 30 km von Rotorua entfernt. Das Haus könnte direkt aus einer dieser “Landleben“-Zeitschriften entstammen. Innen hat alles den Stiel „Old English Farm Cottage“ und der Name passt auch dazu: The Apple House Farm“. Aber es ist wirklich nur eine kleine Farm: ein Gemüsegarten, eine Hand voll Kühe, 2 Hunde, eine Sau mit Ferkeln, ein lüttes Pony und ein paar Hühner.

In der Wwoofing Anzeige stand ja schon was von „Christian family with Christian values“ und das ist noch eine Untertreibung: Hier wird vor jedem Essen gebetet, am Sonntag geht die Familie zweimal in die Baptistenkirche und die Evolutionstheorie wird abgelehnt. Damit die Kinder also nicht von darwinistischen Ideen verleitet werden, werden Sie zu Hause unterrichtet (home schooling).

Trotzdem kann ich mich nicht beklagen, denn die Familie ist sehr gastfreundlich. Nur eine Diskussion anfangen hat einfach keinen Sinn. Wir sind hier aktuell vier Wwoofer, alles Deutsche.
Am Mittwoch werde ich meinen wwoof #1 auch beenden, da da auch die anderen wwoofer gehen. Und so ganz alleine ist es mir inmitten der unendlich weiten grünen Hügellandschaft doch zu langweilig. Meine nächste Station soll dann Taupo werden.

Gestern habe ich den Tag im town verbringen können und das Maoridorf Whakrewarewa (Wh wird wie f ausgesprochen und das r wird derollt) besucht. Das war wirklich interessant und eines meiner bisherigen Highlights. Besonders die performance von den Tänzen hat es mir angetan. So habe ich auch die Chance genutzt und, ganz touristisch, viele Fotos gemacht.

Also, kia ora und bis zum nächsten mal!

Tuesday, 1 November 2011

Kochender Matsch und faule Eier

Am Montag bin ich von Auckland aus mit dem Bus ca. 230 km nach Rotorua gefahren. „Puh, es stinkt nach faulen Eiern“ war so ungefähr das erste, was ich dachte, als ich aus dem Bus gestiegen bin.

Rotorua liegt auf dem vulkanischen Plateau süd-östlich von Auckland, das das Zentrum der Nordinsel bildet. Dieses Gebiet zählt zu den geothermisch aktivsten Regionen der Erde und reicht von Rotorua bis weiter runter zum Tongariro National Park. Damit bildet diese Region den neuseeländischen Teil des polynesischen Feuerrings. Die Landschaft ist geprägt von Vulkanen und direkt unter der Erde brodelt es heftig: In Rotorua schießen Geysire heißen Wassers bis zu 20m in die Höhe und in den Schlammtöpfen blubbert es.

Seinen Namen erhielt Rotorua von den ersten Maori, die von Hawaiki kommend mit dem Kanu Te Arawa unter der Führung von Tamatekapua in der Bay of Plenty landeten und landeinwärts wanderten. Sie orientierten sich an besonderen Landmarken: So wurde der zweite See, an dem sie vorbei zogen einfach Rotorua („Zweiter See“) genannt. Aus diesen ersten Siedlern heraus verzweigten sich die Maoristämme, die sog. Iwi immer weiter und breiteten sich auf der Nordinsel aus.*

Zunächst haben ich mit einem Spaziergang den Ort erkundet. In der ganzen Stadt begegnen einem immer wieder soag. 'hot pools', also kleine Teiche oder Pfützen, in denen warmes Wasser vor sich hin blubbert. Meistens ist das Wasser milchig bis schlammig und es sieht aus, also würde man Matsch kochen. 

Die Maorikultur ist allgegenwärtig: Straßennamen wie Haupapa oder Tutanekai Street wirken nur wenig britisch. Es gibt auch viele Angebote, ein traditional Maori village zu besuchen und hangi zu essen. Da ich die Kultur schon ziemlich spannend finde, möchte ich mir so etwas schon gerne angucken. Allerdings ist es alles kommerzialisiert und touristisch aufgemacht. Mal schauen...

Ende der Woche geht es erst einmal zum wwoofing (wwoof=willing workers on organic farms), wenn alles klappt. Das heißt, ich werde bei einer Familie wohnen und dort gegen Kost und Logis im Garten und Haushalt helfen. Ich bin schon sehr gespannt, wie dieser Job wird und welche Erfahrung ich damit mache. Es ist zumindest ein erster Schritt, meine Reisekasse zu entlasten. Denn wenn ich hier wirklich etwas erleben möchte, kann ich in Neuseeland eine Menge Geld loswerden.

Meine Erkenntnis für heute: Der schwefelige Geruch nach Ei ist in Rotorua allgegenwärtig.

*Beim Formulieren dieses Absatzes haben mir die Reiseführer von Lonely Planet und National Geographic geholfen ;-)

Sunday, 30 October 2011

Auckland and the Wurst case scenario

Nach meiner Ankunft habe ich in den letzten fünf Tagen Auckland ausgiebig erkundet.
Das City Centre ist, wie in den meisten Städten, einfach nur laut, dreckig und stressig. Deshalb habe ich verschiedene Dinge außerhalb der Innenstadt gemacht.

An Tag 1 bin ich mit der Fähre nach Devonport gefahren. Devonport ist ein alter Vorort von Auckland, der auf einer Halbinsel gelegen ist. Vom North Head aus hat man einen guten Überblick über den Hafen, den Hauraki Golf und die vielen Vulkaninseln, die Auckland vorgelagert sind.

Einen Museumsbesuch habe ich auch schon hinter mir. Im Auckland War Memorial Museum konnte ich mich ausgiebig mit Maori Kultur auseinander setzen.

Mein absolutes Auckland-Highlight war für mich Rangitoto Island. Die Insel besteht aus schwarzem Lavagestein und dem Krater auf den man wandern kann und ist ziemlich dicht mit allerlei Bäumen, Farnen und sonstiger Flora bewachsen.

Das Hostel in dem ich bislang gewohnt habe, The Brown Kiwi, ist super. Hier habe ich auch schon sehr nette und interessante Personen kennen gelernt. Vorhin gab es gerade wieder eine sehr witzige Situation: Einer der Traveller legte eine Packung Würste auf den Tisch. „Oh it's a Bratworst“ sagte ein anderer. Da das Wort Wurst sich wie das englische Wort „worst“ anhörte, wurde daraus sehr schnell: „That is the Wurst case scenario for a vegetarian“.

Tuesday, 25 October 2011

Übernächtigt in Auckland

Da ich auch noch nie im Auto schlafen konnte, war es klar, dass ich auch im Flieger nicht einschlafen werde. Nach dem Nachtflug nach Dubai, bin ich also etwas benebelt am Flughafen rumgetaumelt. Der 12-Stunden-Flug bis nach Melbourne war dann ganz entspannend, aber danach wurden meine Nerven noch einmal auf die Probe gestellt...Mein Sitzplatz wurde zur Hälfte von einer kräftigen Frau mit vereinnahmt, sodass an eine gemütliche Sitzposition entgültig nciht mehr zu denken war. Aber gut, bei drei Studnen macht man da ja keinen Aufstand ;-)



Um 13:34 Ortszeit ist der Vogel dann sicher gelandet. Nach dem Gepäck holen, und Zoll Kontrolle meistern, habe ich meine Füße ca. eine Stdunde später bei stahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und 20 Grad auf neuseeländischen Boden gesetzt.
Ansschließend bin ich per Bus zum Hostel gefahren, wobei ich mich gleich schonmal in der Stadt orientieren konnte.




Nach nun über 48 Stunden ohne richtigen Schlaf, werde ich nun mal das Hostel-Bett testen.

Monday, 24 October 2011

Es geht los /oder/ Jana's headin' off to New Zealand *yay*

- Flugtickets: check
- Visum: check
- ordnungsgemäßes Handgepäck: check
- Gepäck < 30kg: check
- allen Lieben Tschüss gesagt: check
- usw. 

Für so eine Reise muss dann ja doch eine ganze Menge organisiert werden. 
Da war ich froh, dass ich die letzten Wochen schon nicht mehr arbeiten musste und genug Zeit hatte, mich um alles zu kümmern. Jetzt bin ich (glaube ich) top vorbereitet und es kann losgehen. 

Das Packen mein vermeintlich großen Trekking-Rucksacks gestaltete sich dabei als die größte Herausforderung. "Wie soll ich das da nur alles rein bekommen?!?!" habe ich mehrmals gedacht und gesagt. Na gut, ich habe dann halt von 7 auf 5 T-Shirts reduziert und noch ein paar andere Dinge "dismissed", sodass es jetzt alles gut passt. In Neuseeland soll es ja angeblich auch Geschäfte geben, wo ich Fehlendes kaufen kann ;-)


In ein paar Stunden sitze ich dann schon im Flieger von Hamburg nach Dubai. Dort steige ich dann in eine noch größere Maschine, die mich dann nach Auckland bringt. Am 25.10. ca. 14h Ortszeit komme ich dann an.

Hach, ich bin ja so nervös :-)

Wednesday, 7 September 2011

Bald ist es soweit...

Voilà, hier ist also mein Reiseblog.
Dann kann es ja auch bald los gehen.
Am 23.Oktober geht mein Flug: Hamburg-Dubai-Melbourne-Auckland.
Noch gehe ich fleißig ins Büro arbeiten, aber in Gedanken packe ich schon meinen großen Rucksack.